Peetz: Schulsozialarbeit 2014 im Kreis Plön ist gesichert – Weiterfinanzierung in den Kommunen hängt an Land und Bund

(03.12.2013) "Kreis und Kommunen können erst einmal aufatmen", erklärt der schulpolitische Sprecher der Plöner CDU-Kreistagsfraktion, Tade Peetz. Auf Anfrage der CDU teilte die Kreisverwaltung mit, dass 2014 auf "Restmittel" aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes – im Kreis Plön seien das rund 400.000 Euro – zurückgegriffen werden könne. Zudem sehe der Entwurf des Landeshaushaltes anteilig für den Kreis Plön Mittel in Höhe von 210.000 Euro für die Schulsozialarbeit vor, wobei diese Mittel vorrangig den Grundschulen zugutekämen.

Differenzierter zu betrachten sei jedoch die Entlastung der Schulträger der Regional- und Gemeinschaftsschulen sowie der Gymnasien.

"Während die Kosten für Sozialarbeit an den kreiseigenen Schulen über Schulkostenbeiträge auch zukünftig gesichert werden können, müssen alle anderen Schulträger wie Gemeinden und Schulverbände darauf hoffen, dass Mittel zur Weiterfinanzierung dieser Aufgabe auch über das kommende Jahr hinaus zur Verfügung gestellt werden", so der Kreistagsabgeordnete.

Im Gegensatz zu anderen Bundesländern nimmt Schleswig-Holstein eine Sonderrolle ein, da hier die Schulsozialarbeit als Aufgabe des Schulträgers definiert ist.

"Der gesetzliche Auftrag der Schulsozialarbeiter ist nach aller Logik als pädagogische Ergänzung zu dem der Lehrkräfte zu bewerten, daher sehe ich hier insbesondere das Land in der Pflicht, die Schulträger in diesem Bereich zukünftig stärker zu entlasten", appelliert Peetz abschließend in Richtung Kiel.
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